{"id":938,"date":"2014-07-30T14:37:48","date_gmt":"2014-07-30T12:37:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kompass.de\/?p=938"},"modified":"2014-07-30T14:37:48","modified_gmt":"2014-07-30T12:37:48","slug":"gefahr-durch-kuehe-in-den-bergen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kompass.de\/magazin\/inspiration\/gefahr-durch-kuehe-in-den-bergen\/","title":{"rendered":"Gefahr durch K\u00fche in den Bergen"},"content":{"rendered":"<p><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Zuletzt wurde eine Frau im \u00f6sterreichischen <span style=\"text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #333333; text-decoration: underline;\" href=\"\/touren-und-regionen\/wanderkarte\/dest\/100212-stubaital\/\">Stubaital<\/a><\/span>, die mit ihrem Hund unterwegs war, von einer Herde w\u00fctender K\u00fche niedergetrampelt und t\u00f6dlich verletzt. Daher stellt sich die Frage, ob eine generelle Angst vor K\u00fchen berechtigt ist und welche Vorsichtsma\u00dfnahmen gegebenenfalls getroffen werden sollten, wenn man in den Bergen unterwegs ist und auf Rinder trifft.<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"color: #333333;\"><strong>K\u00fche sind in der Regel friedliche Tiere<\/strong><\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Die zuletzt get\u00f6tete Wanderin war mit ihrem Hund auf einem Wanderweg unterwegs, der durch einen eingez\u00e4unten Bereich verlief. Die Beh\u00f6rden gehen in ihrer offiziellen Stellungnahme davon aus, dass sich die K\u00fche h\u00f6chstwahrscheinlich durch den angeleinten Hund bedroht f\u00fchlten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Solche Angriffe kommen durchaus \u00f6fters vor, doch wenn man das Risiko und die Gr\u00fcnde f\u00fcr das Verhalten der K\u00fche kennt, k\u00f6nnen solche Angriffe verhindert werden. K\u00fche, die in eingez\u00e4unten Gebieten weiden, empfinden die Weiden als ihr Revier. Zwar sind K\u00fche sind in der Regel ruhige und gutm\u00fctige Tiere und an Menschen gew\u00f6hnt, doch man sollte nicht vergessen, dass sie keine Kuscheltiere sind. Deshalb sollten die Tiere \u2013 auch die K\u00e4lber &#8211; bei der Durchquerung der Weiden weder gestreichelt noch get\u00e4tschelt werden, da sie sich dadurch bedroht f\u00fchlen k\u00f6nnten. Vor allem wenn man mit einem Hund unterwegs ist, sollte man diesen unbedingt anleinen und ausreichend Abstand zu den Weidetieren wahren. Falls der Hund beim Anblick der K\u00fche bellt, umwandert man die Weide am besten gleich weitr\u00e4umig, um kein Risiko einzugehen, da K\u00fche sehr leicht erschrecken.<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"color: #333333;\"> <strong>Gefahr geht von Mutterk\u00fchen aus<\/strong><\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Reine Michk\u00fche, die keine Jungtiere haben, sondern vom Bauern gemolken werden, stellen laut <span style=\"text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #333333; text-decoration: underline;\" href=\"http:\/\/www.swr.de\/swrinfo\/tragischer-wanderunfall-wie-gefaehrlich-sind-kuehe\/-\/id=7612\/nid=7612\/did=13884486\/13xw6fg\/index.html\">SWR<\/a><\/span> generell kein Problem dar. Die Gefahr geht von Herden mit Mutterk\u00fchen aus, die K\u00e4lber haben und diese s\u00e4ugen. Diese Mutterk\u00fche nehmen vor allem Hunde als Bedrohung f\u00fcr ihre K\u00e4lber war und greifen deshalb an, um ihren Nachwuchs zu sch\u00fctzen. Es kommt zwar auch vor dass K\u00e4lber neugierig auf Wanderer zugehen, doch dann sollte man zur\u00fcckweichen und auf Abstand gehen, um keine Bedrohungssituation f\u00fcr die Mutterk\u00fche darzustellen.<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"color: #333333;\"> <strong>Tipps um das Risiko zu minimieren:<\/strong><\/span><\/h4>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #333333;\">Nicht mitten durch eine Kuhherde hindurchlaufen<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">Mutterkuhherden nach M\u00f6glichkeit immer umgehen<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">Sich ruhig und leise fortbewegen, sich nicht an K\u00fche anschleichen oder diese erschrecken<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">Einen Hund sollte man immer anleinen und daf\u00fcr sorgen, dass er sich ruhig verh\u00e4lt<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">Auf die Drohgeb\u00e4rden der Kuh achten: vor einem Angriff senken K\u00fche in der Regel ihre K\u00f6pfe, zeigen die Stirn, schnauben und scharren mit den Hufen<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">Bei Drohgeb\u00e4rden umgehend zur\u00fcckziehen und mit einem Stock durch die Luft schwingen und ggf. der Kuh auf die Nase schlagen oder durch lautes Rufen die Kuh zum Umkehren bewegen<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #333333;\">Im Falle von Drohgeb\u00e4rden oder einem Angriff sollte au\u00dferdem unbedingt der Hund abgeleint werden, da dieser schneller ist und er meistens der Grund f\u00fcr die Aggressivit\u00e4t der K\u00fche ist.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #333333;\">Wenn man also die Risiken kennt und sich entsprechend verh\u00e4lt, gibt es eigentlich keinen Grund, vor K\u00fchen Angst zu haben \u2013 ausreichend Respekt sollte man aber dennoch wahren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\">\u00a9 Foto: <a style=\"color: #333333;\" title=\"berg-ruft.de \/ Ren\u00e9 Reichelt\" href=\"http:\/\/berg-ruft.de\/\">berg-ruft.de<\/a> \/ Ren\u00e9 Reichelt<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zuletzt wurde eine Frau im \u00f6sterreichischen Stubaital, die mit ihrem Hund unterwegs war, von einer Herde w\u00fctender K\u00fche niedergetrampelt und t\u00f6dlich verletzt. 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