{"id":6324,"date":"2016-09-28T12:06:07","date_gmt":"2016-09-28T11:06:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kompass.de\/?p=6324"},"modified":"2016-09-28T12:06:07","modified_gmt":"2016-09-28T11:06:07","slug":"jenseits-des-ballermanns-das-historische-und-natuerliche-mallorca","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kompass.de\/magazin\/inspiration\/jenseits-des-ballermanns-das-historische-und-natuerliche-mallorca\/","title":{"rendered":"Jenseits des Ballermanns: Das historische und nat\u00fcrliche Mallorca"},"content":{"rendered":"<p>Jeder kennt sie \u2013 aber kennt man sie wirklich? Europas Feriendestination Nummer Eins erweist sich als traumhaft sch\u00f6nes Wander- und Radrevier voller \u00dcberraschungen. Unternehmt mit uns einen kurzen Streifzug durch die sieben Regionen der 3.684 Quadratkilometer gro\u00dfen Mittelmeerinsel.<\/p>\n<h4>Startpunkt, Zentrum, Urlaubsparadies: Palma de Mallorca<\/h4>\n<p>Hier kommen fast alle an: Der Aeroport Son Sant Joan in der N\u00e4he von <a class=\"tour_destination_coord\" href=\"http:\/\/www.kompass.de\/touren-und-regionen\/touren\/?tour_destination_coord=39.56960,2.65016\">Palma de Mallorca<\/a> zeigt sich als Labyrinth endloser Betonpisten und ebensolcher G\u00e4nge durch die Flughafengeb\u00e4ude, die zu Fu\u00df beziehungsweise auf F\u00f6rderb\u00e4ndern durchquert werden m\u00fcssen. Die meisten G\u00e4ste fahren gleich zu ihren Urlaubsquartieren weiter \u2013 nicht wenige zu den nahen Hotels an der Platja de Palma, die das g\u00e4ngige Ferienbild Mallorcas am nachhaltigsten gepr\u00e4gt haben. Hier begann um 1960 die touristische Erfolgsstory der Insel und damit ein Bauboom, der bis heute anh\u00e4lt. Die N\u00e4chte sind lang und laut zwischen Can Pastilla und S&#8217;Arenal, doch der vier Kilometer lange, feinsandige und sehr kinderfreundliche Strand l\u00e4sst keine Urlauberw\u00fcnsche offen.<\/p>\n<p>Ganz anders die ciutat \u2013 &#8222;die Stadt&#8220;, wie die Mallorquiner ihre quirlige Metropole einfach nennen. Zwischen ihren verwinkelten Gassen und gesch\u00e4ftigen Einkaufsstra\u00dfen hat sich die wechselvolle Inselgeschichte in unz\u00e4hligen gro\u00dfen und kleinen Sehensw\u00fcrdigkeiten eingraviert. Neben den wenigen Spuren der arabischen \u00c4ra (902 &#8211; 1229), den noblen Patios (Innenh\u00f6fe) der Stadtpal\u00e4ste und verspielten Modernisme-Fassaden, den katalanischen Ausformungen des Jugendstils, tritt immer wieder die prachtvolle gotische Kathedrale La Seu (&#8222;der Sitz&#8220; des Bischofs) ins Bild. Sie z\u00e4hlt zu den sch\u00f6nsten Sakralbauten Europas. Vormittags leuchtet die Sonne durch die 1.236 farbigen Glasst\u00fccke der gr\u00f6\u00dften Fensterrosette der Welt (12,55 m Durchmesser) in das 118 m lange und 43,5 m hohe Geb\u00e4ude.<\/p>\n<p>Die Baumeister des 14. und 15. Jahrhunderts widmeten ihre Kunst aber nicht nur dem Herrn des Himmels, sondern auch den Herrschern der Welt: Das kreisrunde Castell de Bellver entstand als Bollwerk der Macht und war jahrhundertelang als Kerker gef\u00fcrchtet. Die reichen H\u00e4ndler wiederum gaben den Bau einer repr\u00e4sentativen B\u00f6rse in Auftrag. Sie steht in der N\u00e4he des Hafens, beherbergt heute Kunstausstellungen und bildet ein Gravitationszentrum f\u00fcr Palmas buntes Nachtleben.<\/p>\n<h4>Vielfalt &amp; VIPs in Ponent<\/h4>\n<p>Auch der S\u00fcdwesten Mallorcas hat sich zu einem gro\u00dfen Urlaubsrevier entwickelt. Zwischen der Serra de na Burguesa und der Insel Dragoinera liegen die bei deutschen G\u00e4sten so beliebten Destinationen Santa Pon\u00e7a und Peguera, w\u00e4hrend die Engl\u00e4nder traditionell in Magaluf unter sich bleiben. Das tun hier \u00fcbrigens auch die Reichen und Sch\u00f6nen, und zwar vor allem in Portals Nous und in <a class=\"tour_destination_coord\" href=\"http:\/\/www.kompass.de\/touren-und-regionen\/touren\/?tour_destination_coord=39.54407,2.38938\">Port d&#8217;Andratx<\/a>. Gut, dass wenigstens Sant Elm vor der Insel Dragonera f\u00fcr Individualisten erhalten geblieben ist. Da wie dort pr\u00e4gen zergliederte Felsabst\u00fcrze und kleine Sandbuchten die K\u00fcste am Aufschwung des Gebirgszugs der Serra de Tramuntana. In der \u00a0Serra de Tramuntana thront \u00fcbrigens ein Bergdorf mit dem biblischen Namen Galileia \u2013 es ist das h\u00f6chstgelegene der Insel.<\/p>\n<h4>Kalk und Karst in der Serra de Tramuntana<\/h4>\n<figure id=\"attachment_6326\" aria-describedby=\"caption-attachment-6326\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6326 size-full\" src=\"http:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Artikel_News_Jenseits-des-Ballermanns-Das-historische-und-nat\u00fcrliche-Mallorca_02.jpg\" alt=\"Mallorcas K\u00fcste wird von kleinen, versteckten Buchten ges\u00e4umt\" width=\"1200\" height=\"680\" srcset=\"https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Artikel_News_Jenseits-des-Ballermanns-Das-historische-und-nat\u00fcrliche-Mallorca_02.jpg 1200w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Artikel_News_Jenseits-des-Ballermanns-Das-historische-und-nat\u00fcrliche-Mallorca_02-300x170.jpg 300w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Artikel_News_Jenseits-des-Ballermanns-Das-historische-und-nat\u00fcrliche-Mallorca_02-768x435.jpg 768w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Artikel_News_Jenseits-des-Ballermanns-Das-historische-und-nat\u00fcrliche-Mallorca_02-1024x580.jpg 1024w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Artikel_News_Jenseits-des-Ballermanns-Das-historische-und-nat\u00fcrliche-Mallorca_02-720x408.jpg 720w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Artikel_News_Jenseits-des-Ballermanns-Das-historische-und-nat\u00fcrliche-Mallorca_02-480x272.jpg 480w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/Artikel_News_Jenseits-des-Ballermanns-Das-historische-und-nat\u00fcrliche-Mallorca_02-32x18.jpg 32w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6326\" class=\"wp-caption-text\">iStockphoto.com\/Destillat<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die spektakul\u00e4rsten Landschaftselemente hat die Erdgeschichte im Nordwesten Mallorcas hinterlassen. Dort bildet bis zu 300 Millionen Jahre altes, aus Meeresablagerungen entstandenes Gestein ein achtzig Kilometer langes, zehn bis zwanzig Kilometer breites Gebirge. Die Serra de Tramuntana bildet das R\u00fcckgrat der Insel, das an mehr als vierzig Stellen \u00fcber tausend Meter Seeh\u00f6he aufragt. Das erscheint auf den ersten Blick nicht viel, doch die tektonischen Urkr\u00e4fte und die Erosion des Wassers haben eine vielgestaltige, stellenweise von herrlichen Steineichenw\u00e4ldern bedeckte, aber auch von bizarr verwitterten Felsen, tiefen Schluchten und einer spektakul\u00e4ren Steilk\u00fcste gegliederte Landschaft geschaffen, die durchaus Assoziationen mit den Alpen weckt.<\/p>\n<p>Mallorcas gro\u00dfes Gebirge ist bis heute in weiten Teilen menschenleer geblieben. Neben seinen gr\u00f6\u00dferen Orten \u2013 Esporles und Valldemossa, Dei\u00e0 sowie die beiden besten Touren-Ausgangspunkte S\u00f3ller und Pollen\u00e7a \u2013 findet man hier sogar eine Gemeinde ganz ohne Dorf: Escorca im wilden Bergland um das Kloster Lluc, das wichtigste Heiligtum der Insel.<\/p>\n<h4>Es Raiguer \u2013 Mallorcas Lebensader<\/h4>\n<p>Ausw\u00e4rtige nehmen den schmalen Landstreifen s\u00fcd\u00f6stlich der <a href=\"http:\/\/www.kompass.de\/wanderparadies-fruehling-auf-mallorca\/\">Serra de Tramuntana<\/a> kaum als eigene Landschaft wahr. Trotzdem bildet die Achse Palma, Binissalem, Inca und Alc\u00fadia, die schon die beiden wichtigsten R\u00f6mersiedlungen verbunden hat, das Herzst\u00fcck Mallorcas. Hier verlaufen die wichtigsten Verkehrsverbindungen, hier prosperiert die Inselwirtschaft abseits des Tourismus. An Wasser besteht ebenfalls kein Mangel \u2013 im Norden, zwischen Muro und Alc\u00fadia, liegt das riesige, als Naturpark gesch\u00fctzte Feuchtbiotop s&#8217;Albufera. Und die starken Quellen, die am Fu\u00df des Gebirges entspringen, haben schon die Araber genutzt. Sie gr\u00fcndeten gro\u00dfe b\u00e4uerliche Anwesen und legten prachtvolle G\u00e4rten wie die Jardins d&#8217;Alf\u00e0bia (bei Esporles) an.<\/p>\n<h4>Die flache Mitte: es Pla<\/h4>\n<p>Im Winter ein Meer von rosa und wei\u00df <a href=\"http:\/\/www.kompass.de\/wanderparadies-fruehling-auf-mallorca\/\">bl\u00fchenden Mandelb\u00e4umen<\/a>, im Fr\u00fchling gr\u00fcne Wiesen, im Sommer und Herbst abgeerntete Felder in allen Braunt\u00f6nen \u2013 das sind die Farben des Pla, der zentralen, 600 km\u00b2 gro\u00dfen Inselebene. Ebene? Das Gebiet zeigt sich eher sanft h\u00fcgelig und wird von einigen h\u00f6heren Kuppen \u00fcberragt. Auf einigen davon haben sich Einsiedler sesshaft gemacht, sp\u00e4ter entstanden dort Kl\u00f6ster und Wallfahrtskirchen wie etwa auf dem Bonany oder auf dem Puig de Randa. Dort hat Mallorcas &#8222;heimlicher Heiliger&#8220;, der Philosoph, Forscher und Missionar Ram\u00f3n Llull, eine Zeitlang gelebt. Dazwischen liegen kleine D\u00f6rfer, in denen das Arbeitsjahr wie ehedem seinen altgewohnten Gang geht: Ariany und Costitx, Llub\u00ed oder Sencelles \u2013 eine eigene Welt, unendlich weit vom Strandrummel entfernt.<\/p>\n<h4>Llevant \u2013 Ferien am Fjord<\/h4>\n<p>Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt das K\u00fcstenland \u00f6stlich von Felanitx, <a class=\"tour_destination_coord\" href=\"http:\/\/www.kompass.de\/touren-und-regionen\/touren\/?tour_destination_coord=39.56972,3.20953\">Manacor<\/a> (der zweitgr\u00f6\u00dften Stadt Mallorcas) und Art\u00e0 im Nordosten als Armeleutegegend. Heute erfreut sich die Ostk\u00fcste h\u00f6chster touristischer Beliebtheit. An den meisten Sandstr\u00e4nden, die sich oft in kleine, von Felsen begrenzte &#8222;Fjorde&#8220; schmiegen, wurden intensiv \u2013 oft zu intensiv \u2013 mit Hotels und Apartmentanlagen erschlossen. Die l\u00e4ngste Strandmeile besitzt die Feriensiedlung Cala Millor, w\u00e4hrend Cala Figuera und Portocolom, Portocristo und Cala Rajada relativ urspr\u00fcngliche Hafenorte geblieben sind. Ziemlich einsam ist der nur bis f\u00fcnfhundert Metern Seeh\u00f6he aufragende und aus mehreren Einzelmassiven bestehende Bergzug der Serra de Llevant geblieben \u2013 er grenzt das K\u00fcstenland gegen die Inselebene es Pla ab.<\/p>\n<h4>Salz, Sand &amp; Sonne: Migjorn<\/h4>\n<p>Nirgendwo auf der Insel ist es so hei\u00df wie hier, in keiner anderen Gegend f\u00e4llt so wenig Regen. Doch der Migjorn, Mallorcas sonnenverbrannter S\u00fcden, bietet noch viel Urspr\u00fcngliches \u2013 Reste pr\u00e4historischer Talaiots wie in Capocorb Vell, die alten Salinen im &#8222;Hinterland&#8220; des unverbaut gebliebenen Sandstrandes es Trenc und liebenswerte Orte, die jedoch \u2013 wegen der einstigen Piratengefahr \u2013 verschlossen wie Festungen wirken. Touristisches Leben pulsiert hier nur in wenigen Orten, etwa in Col\u00f2nia de Sant Jordi oder zwischen den eleganten Ibizastil-H\u00e4usern an der Cala d&#8217;Or. Platz gibt es zwischen dem Cap de ses Salines, dem &#8222;S\u00fcdkap&#8220; der Insel und dem heiligen Berg von Randa jedenfalls genug. Das zeigt etwa das St\u00e4dtchen Llucmajor, das \u00fcber die gr\u00f6\u00dften Gemeindefl\u00e4che Mallorcas verf\u00fcgt.<\/p>\n<h4>Badeparadies Mallorca<\/h4>\n<ul>\n<li>Die 550 km lange K\u00fcste Mallorcas bietet mehr als siebzig Sandstr\u00e4nde und viele sch\u00f6ne Kiesbuchten. Das Meer ist praktisch \u00fcberall sauber; \u00fcber mehr als zwanzig Str\u00e4nden weht die blaue Flagge als Qualit\u00e4tspr\u00e4dikat der EU. Eine Strand-\u00dcbersicht gibt es beim Spanischen Fremdenverkehrsamt und in den \u00f6rtlichen Tourismusb\u00fcros.<\/li>\n<li>Signalflaggen: Gr\u00fcn = ungetr\u00fcbtes Badevergn\u00fcgen, gelb = Vorsicht beim Baden, rot = absolutes Badeverbot. Vorsicht an der Felsk\u00fcste: Brandung und Str\u00f6mung werden immer wieder untersch\u00e4tzt, das Gestein ist oft messerscharf und unter Wasser verbergen sich Seeigel.<\/li>\n<li>Durchschnittliche Wassertemperaturen:\n<ul>\n<li>Mai 17\u00b0C<\/li>\n<li>Juni 21\u00b0<\/li>\n<li>Juli 24\u00b0<\/li>\n<li>August 25\u00b0<\/li>\n<li>September 24\u00b0<\/li>\n<li>Oktober 21\u00b0<\/li>\n<li>November 18\u00b0<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Wandern auf Mallorca<\/h4>\n<ul>\n<li>Wie die durchschnittlichen Tagestemperaturen in Palma zeigen, ist die Insel ein Ganzjahres-Wanderrevier.\u00a0Um ca. 2\u00b0C k\u00fchler ist es im knapp f\u00fcnfhundert Meter hoch gelegenen Kloster Lluc in der Serra de Tramuntana. Zwischen der K\u00fcste, der Inselebene und dem Gebirge ist das Wetter oft sehr unteschiedlich, und auch pl\u00f6tzliche Wetterumschw\u00fcnge kommen vor.\n<ul>\n<li>Januar 14\u00b0C<\/li>\n<li>Februar 15\u00b0<\/li>\n<li>M\u00e4rz 17\u00b0<\/li>\n<li>April 19\u00b0<\/li>\n<li>Mai 23\u00b0<\/li>\n<li>Juni 27\u00b0<\/li>\n<li>Juli 29\u00b0<\/li>\n<li>August 30\u00b0<\/li>\n<li>September 27\u00b0<\/li>\n<li>Oktober 23\u00b0<\/li>\n<li>November 18\u00b0<\/li>\n<li>Dezember 15\u00b0<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Mit dem meisten Regen und mitunter sogar mit Sturm m\u00fcsst ihr zwischen Oktober und M\u00e4rz rechnen \u2013 vor allem in der Serra de Tramuntana, auf deren Gipfel im Winter gelegentlich Schnee gl\u00e4nzt.<\/li>\n<li>Die g\u00fcnstigsten Verh\u00e4ltnisse f\u00fcr Touren herrschen im Fr\u00fchling und im Fr\u00fchsommer.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Probleme und Gefahren unterwegs<\/h4>\n<ul>\n<li>Im freien Gel\u00e4nde ist die Orientierung nicht immer leicht. In j\u00fcngster Zeit werden zwar immer mehr Wege beschildert, doch viele Routen sind nach wie vor nicht oder nur mit &#8222;Steinm\u00e4nnchen&#8220; (kleinen aufgeschichteten Steinpyramiden) markiert. In unwegsamen W\u00e4ldern, im zerkl\u00fcfteten Berggebiet und sogar im freien Bereich der K\u00fcsten kann man sich bei einem Wetterumschwung rasch verirren. Geht daher nie ohne <a href=\"https:\/\/www.kompass.de\/wanderkarte\/\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"1\" title=\"Wanderkarte\">Wanderkarte<\/a> los.<\/li>\n<li>Viele Wege f\u00fchren \u00fcber private Grundst\u00fccke und Anwesen, doch nicht alle ihre Besitzer sind Wanderern gegen\u00fcber aufgeschlossen. Bei einer Begegnung mit Bauern oder Landarbeitern solltet ihr nach einem freundlichen &#8222;bon dia&#8220; oder &#8222;buenos dias&#8220; fragen, ob ihr das Grundst\u00fcck passieren d\u00fcrfen: &#8222;Puedo pasar, por favor?&#8220;<\/li>\n<li>Lasst Tore und Viehgatter immer so zur\u00fcck, wie ihr sie vorgefunden habt. Es tr\u00e4gt nat\u00fcrlich auch nicht zum Wohlwollen der Einheimischen bei, wenn man Obst am Weg einfach pfl\u00fcckt: Tut das bitte nur mit ausdr\u00fccklicher Erlaubnis des Besitzers!<\/li>\n<li>Raucht unterwegs nicht und z\u00fcndet niemals Feuer an: Immer wieder zerst\u00f6ren Waldbr\u00e4nde gro\u00dfe Fl\u00e4chen zum Opfer. L\u00e4rmt nicht und lasst keinen M\u00fcll zur\u00fcck. Parkt euer Auto nie ohne Erlaubnis auf Privatgel\u00e4nde, verstellt keine Ausfahrten und lasst nichts im Fahrzeug liegen!<\/li>\n<li>Die Missachtung dieser Regeln hat dazu gef\u00fchrt, dass einige Grundbesitzer den Durchgang \u00fcber ihr Gebiet gesperrt haben oder eine Mautgeb\u00fchr f\u00fcr die Begehung verlangen. Aktuelle Infos dazu gibt es in den \u00f6rtlichen Tourismusb\u00fcros.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder kennt sie \u2013 aber kennt man sie wirklich? Europas Feriendestination Nummer Eins erweist sich als traumhaft sch\u00f6nes Wander- und Radrevier voller \u00dcberraschungen. Unternehmt mit uns einen kurzen Streifzug durch die sieben Regionen der 3.684 Quadratkilometer gro\u00dfen Mittelmeerinsel. 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