{"id":5604,"date":"2016-07-26T15:21:31","date_gmt":"2016-07-26T14:21:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kompass.de\/?p=5604"},"modified":"2019-02-25T11:17:29","modified_gmt":"2019-02-25T10:17:29","slug":"fuerteventura-wuesteninsel-unter-dem-passat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kompass.de\/magazin\/inspiration\/fuerteventura-wuesteninsel-unter-dem-passat\/","title":{"rendered":"Fuerteventura: W\u00fcsteninsel unter dem Passat"},"content":{"rendered":"<p>Kaum noch angezweifelt werden Theorien, dass sich im Erdmantel riesige Kontinentalplatten gegeneinander verschieben, wobei es zu Stauchungen und Zerrungen an den Stirnseiten der Platten kommt. So stie\u00df die von der Atlantischen Platte abdriftende Afrikanische Platte auf die Asiatische Platte, es kam zu Bruchbildungen im Bereich der heutigen <a href=\"http:\/\/www.kompass.de\/touren-und-regionen\/wanderkarte\/dest\/30942-kanarische-inseln\/\">Kanarischen Inseln<\/a>. Das alles geschah vor etwa zwanzig Millionen Jahren, als sich zuerst Fuerteventura aus dem Meer erhob. Einzelne Schollen aus dem untermeerischen Bruchgebiet wurden nach oben gedr\u00fcckt, andere wiederum nach unten. Im Gebirgsmassiv um die alte Hauptstadt Betancuria sind an die Erdoberfl\u00e4che gedr\u00fcckte Tiefengesteine angeschnitten (Aufschluss), die man auf etwa 40 Mio Jahre sch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Nachdem Fuerteventura (20 Mio. Jahre alt) aus dem Meer aufgetaucht war, dr\u00fcckte fl\u00fcssiges Magma entlang der Bruchstellen aus dem Erdinneren nach oben und \u00fcberzog den neu entstandenen Inselsockel mit Eruptionsgestein. Aus einer Vielzahl von Kratern floss immer neues Magma (Lava) an die Erdoberfl\u00e4che, verteilte sich \u00fcber die Inseln und hinterlie\u00df eine Vulkanlandschaft. Diese Vulkane wurden\u00a0 in unterschiedlichen Zeiten aktiv und ver\u00e4nderten ihrerseits durch Eruptivmaterial (Lava, Asche, Gestein) ihre Umgebung. Seit den letzten Vulkanausbr\u00fcchen auf Fuerteventura sind mehr als 5.000 Jahre vergangen.<\/p>\n<p>H\u00f6chst unterschiedlich und daher f\u00fcrs Auge gut wahrnehmbar ist der Verwitterungszustand der Lavagesteine: Wo Wind und Wasser ihre zerst\u00f6rerische Kraft einsetzen k\u00f6nnen, gibt sich die Lava kaum noch als solche zu erkennen, in gesch\u00fctzteren Lagen dagegen sieht sie aus, als sei sie gestern erst erstarrt. Auch die ins Meer gest\u00fcrzten und dort abrupt erkalteten Lavastr\u00f6me haben ei ne bizarre K\u00fcstenlandschaft gestaltet, oberhalb als auch unterhalb der Wasserlinie (Grotten, Schluchten, H\u00f6hlen, Tore, Becken),\u00a0 besonders sch\u00f6n gestaltet an der Meerenge El R\u00edo zwischen\u00a0 Fuerteventura und der Insel Lobos.<\/p>\n<h4>Die Landschaft<\/h4>\n<p>Als \u00e4lteste aller Kanareninseln zeigt Fuerteventura ein &#8222;fossiles&#8220; Gesicht, weil j\u00fcngere Vulkant\u00e4tigkeit ausgeblieben ist. Vulkanische Gebirge sind bereits stark zerfranst (zertalt), uraltes Tiefengestein findet sich neben oft schon eingeebneten Vulkankegeln, denen sich Sandw\u00fcsten zu\u00ad gesellt haben, die nur zu einem geringen Teil aus der nahen Sahara von Passatwinden hier\u00ad her verfrachtet wurden (Quarze), zum weitaus gr\u00f6\u00dften Teil Ergebnis des Zerfalls tierischen Lebens im Meer sind (Karbonate).<\/p>\n<p>Unterschiedlich wird der Inselname gedeutet. Ein st\u00e4ndig wehender Passatwind unter\u00ad st\u00fctzt die Deutung \u2018Fuerteventura\u2019 als &#8222;heftig wehender Wind&#8220;. Andere Wissenschaftler neigen eher zur Gl\u00fcckstheorie und \u00fcbersetzen \u2018ventura\u2019 mit &#8222;Gl\u00fcck&#8220;. Ins Reich der Fabel geh\u00f6rt der Ausruf des Inseleroberers B\u00e9thencourt bei seiner Landung 1404 auf Fuerteventura: &#8222;Que fuerte ventura&#8220; (&#8222;Welch gro\u00dfes Abenteuer&#8220;), wobei er sicherlich an seinen Eroberungs\u00adFehlversuch wenige Jahre zuvor dachte.<\/p>\n<h4>Flora und Fauna<\/h4>\n<p>Historische Aufzeichnungen belegen, dass Fuerteventura einst eine bl\u00fchende Insel war. Wassermangel, Raubbau an den W\u00e4ldern und \u00dcberweidung durch Ziegen degradierten sie zur &#8222;W\u00fcsteninsel&#8220;, auf der sich Dattelpalmen, Kandelaberwolfsmilch und Feigenkakteen standhaft gegen die Widrigkeiten der Natur stemmen.\u00a0 Touristen registrieren dank\u00ad bar, dass es auf der Insel keine Skorpione und Giftschlangen gibt. Gelegentlich \u00fcberfallen Heuschreckenschw\u00e4rme Fuerteventura und suchen die sp\u00e4rliche Inselvegetation heim; heute bek\u00e4mpft man sie schon, wenn sie sich noch &#8222;im Anflug&#8220; auf Fuerteventura befinden.<\/p>\n<h4>Geschichtliche Entwicklung<\/h4>\n<p>Fuerteventuras historische Entwicklung liegt (noch) weitgehend im Dunkeln. Geschichtsschreiber, die Zeitzeugen von Eroberungen, \u00dcberf\u00e4llen, Versklavung und Zerst\u00f6rung auf Fuerteventura wurden, haben sich kaum zu Wort gemeldet. Griechische Historiker der Antike sprachen \u00fcberschw\u00e4nglich von gl\u00fccklichen Menschen auf paradiesischen Inseln, nur wei\u00df bis heute niemand genau, ob damit die Kanarischen Inseln gemeint waren. Vermutlich waren schon die Ph\u00f6nizier aus dem \u00f6stlichen Mittelmeerraum oder von ihren Niederlassungen in Nordafrika (Karthago) und auf den Balearen mit dem Nordostpassat bis zu den Kanaren gesegelt. Doch kamen diese ersten Siedler mit der Str\u00f6mung des Nordostpassats aus dem Norden, also aus Spanien oder Portugal? Oder gar entgegen der vorherrschenden Meeresstr\u00f6mung aus Afrika? Von &#8222;gro\u00dfen Hunden&#8220; berichteten r\u00f6mische Eroberer und nannten die Inseln nach ihnen <a href=\"https:\/\/www.kompass.de\/regionen\/wandern-gran-canaria\/\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"8\" title=\"Wandern auf Gran Canaria\">Gran Canaria<\/a>. Funde best\u00e4tigen die Anwesenheit der R\u00f6mer auf den Kanaren etwa um die Zeitenwende.<\/p>\n<p>Nach den R\u00f6mern fand nach heute gesicherter Gelehrtenmeinung eine Besiedelung der Inseln von Nordwestafrika aus statt. An dieser Erkenntnis zweifelt heute eigentlich niemand mehr, zu stark sind die \u00c4hnlichkeiten der entstehenden Guanchenkultur mit Merkmalen (Hausbau, Sprache, Aussehen, Kultsymbole) aus dem Siedlungsraum der Berber.<\/p>\n<p>Doch wie gelangten Siedler aus Nordafrika auf die Kanaren, wo doch die ersten dort auftauchenden Europ\u00e4er keine Boote oder gar Schiffe vorfanden? So manches R\u00e4tsel um Fuerteventura und seine Nachbarinseln ist bis heute nicht gel\u00fcftet. Auch die Kultur der Altkanarier (Guanchen) ist nicht endg\u00fcltig erforscht, gab es doch fast keine schriftlichen Aufzeichnungen, auf die sich Historiker aus dem Mittelmeer\u00ad raum st\u00fctzen konnten.<\/p>\n<p>Im Zuge des Aufbruchs zu unbekannten Welten setzte 1312 der Genueser Lancelotto seinen Fu\u00df auf den Boden Lanzarotes. Ihm folgte dort\u00ad hin 1402 der normannische Eroberer Jean de B\u00e9thencourt, der wegen zu starken Wider\u00ad stands der Ureinwohner die Eroberung von Fuerteventura bis ins Jahr 1405 verschob. Dabei stie\u00df er auf zwei Insel-\u00adK\u00f6nigreiche (Maxorata und Jand\u00eda), die durch eine etwa 5 km lange Steinmauer an der Landenge &#8222;Istmo de la Pared&#8220; voneinander getrennt waren. 1406 \u00fcbertrug der Normanne alle Verwaltungsbefugnisse auf seinen Neffen Manciot, der sich jedoch bald als Ausbeuter der eroberten Inseln und seiner Ureinwohner entpuppte und vom kastilischen K\u00f6nigshaus 1418 verbannt wurde.<\/p>\n<p>Auch mit den Nachfolgern im Amt hatte der K\u00f6nig keine gl\u00fcckliche Wahl getroffen, denn auch diese &#8222;Se\u00f1ores&#8220; beuteten Fuerteventura aus. Tyrannenmorde geh\u00f6rten in diesen unruhigen Zeiten auf den Kanarischen Inseln schon fast zur Tagesordnung. Zusehends vermischte sich die Urbev\u00f6lkerung mit normannischen und spanischen Siedlern.<\/p>\n<p>1496 wurden die Kanarischen Inseln dem neu entstandenen K\u00f6nigreich Spanien (1469) eingegliedert. Unter der spanischen Krone verbesserten sich die Lebensbedingungen der Bev\u00f6lkerung (&#8222;Majoreros&#8220;) nicht wesentlich. Im 16. bis 18. Jahrhundert setzten Piraten\u00fcberf\u00e4lle, Verschleppungen in die Sklaverei und Trockenperioden\u00a0 der verbliebenen Bev\u00f6lkerung hart zu. Zwischen 1570 und 1750 taten sich besonders die Araber als Sklavenj\u00e4ger auf Fuerteventura hervor. In der ber\u00fchmten &#8222;Schlacht von Tamacite&#8220; wehrten sich 1740 beherzte Insulaner erfolgreich gegen britische Freibeuter. 1836\/1837 brachte eine Verwaltungsreform mehr Rechte f\u00fcr die Kanarischen Inseln, der Feudalismus (Se\u00f1orio\u00ad Statut) war auf dem R\u00fcckzug, auch die Bev\u00f6lkerung Fuerteventuras nahm nach \u00dcberwindung der Lehnsherrschaft ihr wirtschaftliches Schicksal verst\u00e4rkt selbst in die Hand. Unterst\u00fctzt wurden diese Bestrebungen durch Einrichtung der Kanareninseln als Freihandelszone (1852).<\/p>\n<p>Dass Fuerteventura im 19. und 20. Jahrhundert als Verbannungsinsel missbraucht wurde, st\u00f6rte die Bewohner wenig, sie profitierten eher davon, indem sie sich mit den Verbannten arrangierten. Unr\u00fchmlich hervorgetan hat sich nach 1923 besonders die Diktatur Primo de Riveras in Spanien, die zu einem Stillstand der wirtschaftlichen Entwicklung auf den Kanaren f\u00fchrte. Seit 1927 geh\u00f6rt Fuerteventura zur neu gebildeten Provinz Gran Canaria.\u00a0 W\u00e4hrend der Franco\u00ad-Diktatur war es nicht mehr m\u00f6glich, durch Auswanderung wirtschaftlicher Not zu entgehen. Ende der 60er \u00adJahre des 20. Jahrhunderts brachte das Einsetzen eines zaghaften Tourismus neue Lichtblicke ins Inselleben, bescherte der Insel aber auch eine steigende Zahl touristischer Bauruinen.<\/p>\n<h4>Die Wirtschaft<\/h4>\n<p>In der Antike waren wohl schon die Ph\u00f6nizier auf die Best\u00e4nde an Orchilla-Flechten aufmerksam geworden, die damals zur Herstellung von Farben verwendet wurden. In dieser Tradition stand die Z\u00fcchtung der Koschenille-Laus auf Feigenkakteen vom fr\u00fchen bis ins sp\u00e4te 19. Jahrhundert, als die synthetische Herstellung 8 von Anilin die Gewinnung von Karminrot aus L\u00e4usen \u00fcberfl\u00fcssig machte. Schon im 16. Jahrhundert lieferte Lavendel blau en Farbstoff, doch auch diese Produktion wurde durch chemische Herstellung abgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Die Gewinnung von Bodensch\u00e4tzen spielt auf Fuerteventura kaum eine Rolle. Bedeutung erlangt haben die Abbaufelder von Lavagestein am Vulkan Tindaya nahe dem gleichnamigen Ort und s\u00fcdlich von Corralejo. Was der Fischfang an Ertr\u00e4gen abwirft, vermarkten die Fischer selber. Viehwirtschaft (Ziegen) wird extensiv in b\u00e4uerlicher Eigenarbeit betrieben und tr\u00e4gt zur weiteren &#8222;Verkarstung&#8220; der Insel bei, die ohnehin kaum nennenswerte Vegetation aufweist.<\/p>\n<p>Beim Anbau von Gem\u00fcse nimmt die Tomate, Fuerteventuras einziger Exportschlager, eine herausragende Position ein. Anlagen zur Meerwasserentsalzung, die allein den Wasserbedarf der Insulaner und Touristen nicht decken k\u00f6nnen, stehen bei Corralejo, Morro Jable und Puerto del Rosario. Unterm Strich also eine \u00e4u\u00dferst bescheidene wirtschaftliche Bilanz der &#8222;W\u00fcsteninsel&#8220;. So ist es nicht verwunderlich, dass man auf Fuerteventura auch auf den Tourismus setzt, der schon jetzt vier von f\u00fcnf Arbeitspl\u00e4tzen sichert und der inselvertr\u00e4glich ausgebaut werden soll.<\/p>\n<h4>Die Insel-K\u00fcche<\/h4>\n<p>Wasserknappheit herrschte auf Fuerteventura schon immer. Doch bereits die Altkanarier stellten sich den Widrigkeiten der Natur und entwickelten raffinierte Methoden, um das kostbare Nass zu gewinnen und zu speichern. Heute sorgen auch Meerwasserentsalzungsanlagen f\u00fcr das lebenswichtige Wasser. Der Insulaner unserer Tage muss keinen Hunger mehr leiden, doch k\u00f6nnen viele Gerichte, die zu Hause oder im Lokal auf den Tisch kommen, ihren Ursprung in kargen Zeiten nicht leugnen. Erfindungsreichtum hat aus manchem Nahrungsmittel wahre Leckerbissen gezaubert.<\/p>\n<p>Allen voran steht der &#8222;Gofio&#8220;, schon zur Guanchenzeit Grundnahrungsmittel und auch heute immer noch nicht wegzudenken aus der inseltypischen K\u00fcche. Gofio aus ger\u00f6stetem und gemahlenem Weizen und Mais findet als Mehl bei vielen Gerichten Verwendung, aber auch als Brei aus einer Mischung aus Mehl, Gew\u00fcrzen und fl\u00fcssigen Zutaten. Noch heute wird manches Gericht, vor allem Fisch, mit einer Salzkruste schmackhaft gebacken. Aus diesen Beizen (adobos), die in reichhaltigen Variationen entstanden, entwickelten sich So\u00dfen (mojos) aus Essig, \u00d6l, Kr\u00e4utern, Knoblauch und Gem\u00fcsen, die der kanarischen K\u00fcche das gewisse Etwas verleihen. Vieles, was Schwein, Rind, Gefl\u00fcgel oder Kaninchen hergeben, landet in solchen Beizen. Oder was w\u00e4re so mancher Fisch ohne eine Salzkruste? Sogar der Kartoffel (papas) bleibt das Salzbad nicht erspart. Runzlig und mit einer Salzkruste \u00fcberzogen findet sie sich auf den Tellern von Einheimischen und Touristen wieder. Nur nicht beim Verzehr von &#8222;Papas arrugadas&#8220; die Schale entfernen!<\/p>\n<p>Verdorben ist dem Majorero sicherlich trotz Salzlake und Beize unter der im Sommer brennenden Son ne so manche Speise, absichtlich verkommen lassen hat er nie etwas. Daf\u00fcr war der t\u00e4gliche Existenzkampf zu hart. Also bereicherte alles, was sich w\u00e4hrend der Woche an Essensresten angesammelt hatte, den beliebten Inseleintopf (ropa vieja), heute nennt er sich etwas vornehmer &#8222;Puchero&#8220; oder &#8222;Rancho canario&#8220;. Auch mancher Fisch endet im Eintopf und isst sich zum Beispiel als &#8222;Sancocho canario&#8220; ganz vorz\u00fcglich. Keineswegs nur eine Vorspeise muss die &#8222;Potaje&#8220; sein, eine Suppe aus frischem Gem\u00fcse von der Insel.\u00a0 Vom spanischen Festland kommen die in fast jeder Bar erh\u00e4ltlichen &#8222;Tapas&#8220;, ein kleiner, aber einfallsreicher Imbiss. Den kleinen Hunger stillt auch schon mal ein Ziegenk\u00e4se (queso de cabras), appetitlich garniert mit Salami und Tomaten.\u00a0 Bei sommerlicher Hitze ist die Nachfrage nach Mineralwasser gro\u00df, das meist in Flaschen mit Kohlens\u00e4ure (con gas) oder ohne (sin gas) serviert wird. Ein &#8222;Caf\u00e9 solo&#8220;, der spanische Espresso, rundet ein gutes Mahl ab. Viel Milch bereichert den &#8222;Caf\u00e9 con leche&#8220;, wenig Milch f\u00e4rbt kaum den &#8222;Caf\u00e9 cortado&#8220; wei\u00df. Vielleicht dann lieber gleich einen &#8222;Carajillo&#8220;, einen mit Cognac kr\u00e4ftig durchsetzten Espresso? Und f\u00fcr die Kinder ein &#8222;Bonbon gigante&#8220;, eine s\u00fc\u00dfe Nachspeise!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum noch angezweifelt werden Theorien, dass sich im Erdmantel riesige Kontinentalplatten gegeneinander verschieben, wobei es zu Stauchungen und Zerrungen an den Stirnseiten der Platten kommt. So stie\u00df die von der Atlantischen Platte abdriftende Afrikanische Platte auf die Asiatische Platte, es kam zu Bruchbildungen im Bereich der heutigen Kanarischen Inseln. 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