{"id":2889,"date":"2015-10-29T12:36:20","date_gmt":"2015-10-29T11:36:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kompass.de\/?p=2889"},"modified":"2024-08-16T11:25:52","modified_gmt":"2024-08-16T09:25:52","slug":"gelaendedarstellung-auf-einer-wanderkarte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kompass.de\/magazin\/ratgeber\/gelaendedarstellung-auf-einer-wanderkarte\/","title":{"rendered":"Gel\u00e4ndedarstellung auf einer Wanderkarte"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"2889\" class=\"elementor elementor-2889\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-2fab3e2e elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"2fab3e2e\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-1678b09b\" data-id=\"1678b09b\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-6d6b058e elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"6d6b058e\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Noch mehr Infos und Tipps gibt es im: <a href=\"https:\/\/www.kompass.de\/wanderwiki\/\">KOMPASS Wanderwiki<\/a><\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-3b17b0c1 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"3b17b0c1\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-16b9fea1\" data-id=\"16b9fea1\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2e4b130e elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"2e4b130e\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\n<div class=\"text\">\n\nUm die dreidimensionale Landschaft auf einer zweidimensionalen Wanderkarte realit\u00e4tsgetreu abbilden zu k\u00f6nnen, verwenden Kartografen H\u00f6henzahlen, H\u00f6henlinien und\/oder die Schummerung. &#8222;Wir haben in Studien herausgefunden, dass M\u00e4nner eher H\u00f6henlinien bevorzugen, Frauen eher H\u00f6henzahlen und Schummerung. Deshalb bilden wir alle drei Varianten ab&#8220;, sagt Michael Schr\u00f6der, Leiter der Kartografie und Textredaktion der <a href=\"https:\/\/www.kompass.de\/wanderkarte\/\" data-internallinksmanager029f6b8e52c=\"1\" title=\"Wanderkarte\">KOMPASS-Karten<\/a> GmbH. So k\u00f6nnen Bergkuppe oder Talkessel vom Wanderer bereits bei der Planung einer Tour als solche erkannt werden. Um ein optimales Abbild der Natur zu schaffen, wird versucht, auch die Vegetation, die Gew\u00e4sser und die Siedlungen so gut wie m\u00f6glich darzustellen. Ein gr\u00f6\u00dferer Ma\u00dfstab liefert daf\u00fcr nat\u00fcrlich bessere Ergebnisse als ein kleiner, da detailgetreuer &#8222;abgezeichnet&#8220; werden kann.\n\n&nbsp;\n<h4>H\u00f6henzahlen<\/h4>\nAuf Wanderkarten befinden sich bei markanten Punkten wie Orten, Berggipfeln und Aussichtspunkten kleine Zahlen\u00a0\u2013 sogenannte H\u00f6henzahlen\u00a0\u2013 die in Metern \u00fcber der Normal-Null (NN) angegeben werden. Bezugspunkt f\u00fcr die Normal-Null ist der mittlere Meeresspiegel in Amsterdam.\n\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2893\" src=\"http:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_H\u00f6henzahlen.jpg\" alt=\"Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_H\u00f6henzahlen\" width=\"800\" height=\"454\" srcset=\"https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_H\u00f6henzahlen.jpg 800w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_H\u00f6henzahlen-300x170.jpg 300w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_H\u00f6henzahlen-768x436.jpg 768w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_H\u00f6henzahlen-720x409.jpg 720w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_H\u00f6henzahlen-480x272.jpg 480w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_H\u00f6henzahlen-32x18.jpg 32w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>\n\nTipp: Befindet sich der Ausgangspunkt Ihrer Wanderung auf 690 m und die Bergkuppe auf 1690 m, m\u00fcsst ihr bis zum Gipfel 1000 H\u00f6henmeter \u00fcberwinden. Das wird\u00a0\u2013 vor allem wenn ihr nicht sehr h\u00e4ufig trainiert \u2013 sehr anstrengend werden. Wer nicht regelm\u00e4\u00dfig wandert, sollte deshalb besser eine Tour w\u00e4hlen, auf der maximal 500 H\u00f6henmeter \u00fcberwunden werden m\u00fcssen.\n\n&nbsp;\n<h4>H\u00f6henlinien<\/h4>\nUm ein Gel\u00e4nde auf der zweidimensionalen Karte plastischer darstellen zu k\u00f6nnen, wird dieses theoretisch in gleichbleibend dicke Scheiben geschnitten. Diese Schnittlinien bezeichnet man als H\u00f6henlinien. Farblich werden sie im Normalfall braun dargestellt, in Gletschergebieten blau. Den gleichm\u00e4\u00dfigen vertikalen Abstand zwischen den H\u00f6henlinien nennt man \u00c4quidistanz. Jeder Wanderkarten-Verlag variiert die \u00c4quidistanz je nach Ma\u00dfstab beziehungsweise Gel\u00e4ndeprofil. Je flacher das Gebiet, desto geringer die \u00c4quidistanz. Angef\u00fchrt wird sie in der Legende.\n\nTipp: M\u00f6chtet ihr bei der Planung einer Wandertour die H\u00f6henmeter ermitteln, welche zwischen zwei Punkten (z. B. Bergfu\u00df bis Bergkuppe) zur\u00fcckgelegt werden m\u00fcssen, ist es notwendig, die H\u00f6henlinien zu z\u00e4hlen und mit dem Wert der \u00c4quidistanz zu multiplizieren. Daraus ergibt sich die H\u00f6hendifferenz in Metern.\n\nUm das H\u00f6henliniensystem \u00fcbersichtlicher zu gestalten, werden H\u00f6henlinienzahlen eingesetzt. Sie geben Aufschluss dar\u00fcber, wo das Gel\u00e4nde f\u00e4llt oder steigt, denn im Regelfall werden sie so platziert, dass sie in Richtung der Gel\u00e4ndesteigung lesbar sind. Die H\u00f6henlinienzahlen werden in Metern angegeben und richten sich nach der Normal-Null (NN), welche sich auf den Meeresspiegel in Amsterdam bezieht.\n\nTipp: Je enger die H\u00f6henlinien beisammen liegen, desto steiler ist der Berg. Je weiter die H\u00f6henlinien auseinander liegen, desto flacher ist er. Bei der Planung einer Wanderung ist es auch wichtig zu beachten, wie der Wanderweg zu den H\u00f6henlinien verl\u00e4uft. Kreuzt der Weg die Linien senkrecht, wird es sehr steile Anstiege geben. Verl\u00e4uft er hingegen meist parallel zu den H\u00f6henlinien, wird es eine Wanderung mit wenigen Steigungen sein.\n\n<strong>Definitionen:<\/strong>\n\nVon einer <strong>Kuppe<\/strong> spricht man, wenn eine Erhebung nach allen Seiten hin abf\u00e4llt. Sie wird in Wanderkarten je nach H\u00f6he mit einer oder mehreren geschlossenen H\u00f6henlinien dargestellt. Der Kegel hat die gleichen Eigenschaften wie die Kuppe, allerdings sind die H\u00f6henlinien kreisf\u00f6rmig angelegt. Das Gegenteil einer Kuppe ist der Kessel. Von der Kesselsohle, dem tiefsten Punkt des Kessels, steigt das Gel\u00e4nde nach allen Seiten hin an.\n\nEin <strong>Grat <\/strong>wird in der Wanderkarte als spitze Ausbuchtung einer Kuppe eingezeichnet. Handelt es sich um einen Bergr\u00fccken, ist die Ausbiegung nicht so scharf und schmal wie bei einem Grat. Die Scheitellinie bildet die Wasserscheide.\n\nEine Gel\u00e4ndevertiefung zwischen zwei benachbarten Kuppen bezeichnet man als <strong>Sattel<\/strong>, wohingegen ein Tal eine langgestreckte Hohlform bildet. Es ist ein Einschnitt im Gel\u00e4nde, der oftmals von einem Fluss oder Bach durchflossen wird. Zu beiden Seiten steigt das Gel\u00e4nde mehr oder weniger steil an.\n\n&nbsp;\n<h4>\u00a0Schummerung<\/h4>\nUm auf einer Wanderkarte Berge plastischer, d. h. realistischer darzustellen, wird eine Schummerung (Grauschattierung) eingezeichnet. So kann der r\u00e4umliche Eindruck einer Landschaft besser vermittelt werden. Je dunkelgrauer eine Fl\u00e4che auf der Wanderkarte eingezeichnet ist, desto steiler ist das Gel\u00e4nde in der Natur. Graue Fl\u00e4chen auf einer Karte bedeuten also alpines Gel\u00e4nde. Als Faustregel gilt, dass ein Erwachsener \u2013 je nach Kondition \u2013 in einer Stunde 300 H\u00f6henmeter bergauf beziehungsweise 500 H\u00f6henmeter bergab zur\u00fccklegen kann. Wenn ihr die Wanderkarte von Weitem betrachtet, dann wirkt das Gel\u00e4nde durch die Schummerung noch plastischer.\n\n&nbsp;\n<h4>Vegetation<\/h4>\nGebiete, in denen Wald zu finden ist, werden in Wanderkarten gr\u00fcn dargestellt. Im Gebirge, wo sich auch die Vegetation \u00e4ndert, und der Kampfwald (Latschen, Krummholz) beginnt, findet man eine gr\u00fcne Fl\u00e4chenschraffur (gr\u00fcnes Fl\u00e4chenmuster) vor. Das Hochgebirge, wo Felsen und Ger\u00f6ll vorherrschen, wird mit kurzen grauen Strichen bzw. einem grauen Punktmuster wiedergegeben.\n\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2894\" src=\"http:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_Vegetation.jpg\" alt=\"Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_Vegetation\" width=\"800\" height=\"217\" srcset=\"https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_Vegetation.jpg 800w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_Vegetation-300x81.jpg 300w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_Vegetation-768x208.jpg 768w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_Vegetation-720x195.jpg 720w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_Vegetation-480x130.jpg 480w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_Vegetation-32x9.jpg 32w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>\n\nUm Natur- und Landschaftsschutzgebiete sowie National- und Naturparks werden auf Karten mit einer gr\u00fcnen Fl\u00e4chenschraffur (feine, parallele Strichlein) Grenzen gezogen. Der Name des Schutzgebietes wird ebenso mit gr\u00fcn dargestellt.\n\nGr\u00f6\u00dfere Wein- und Obstanbaugebiete werden auf Karten in unterschiedlicher Farbgebung wiedergegeben. Hier lohnt sich ein Blick in die Legende.\n\n&nbsp;\n<h4>Gew\u00e4sser<\/h4>\nSowohl stehende als auch flie\u00dfende Gew\u00e4sser werden in Wanderkarten mit einer blauen Farbe dargestellt. Ebenso trifft dies auf k\u00fcnstliche Objekte wie Frei- und Hallenb\u00e4der, die in der abgebildeten Region zu finden sind, zu. Auch Gletscher werden zum Teil hellblau eingezeichnet. Wo B\u00e4che, Fl\u00fcsse und Seen mittels Br\u00fccken oder F\u00e4hren \u00fcberquert werden k\u00f6nnen, ist ebenso auf Wanderkarten dargestellt.\n\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2892\" src=\"http:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_Gew\u00e4sser.jpg\" alt=\"Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_Gew\u00e4sser\" width=\"800\" height=\"453\" srcset=\"https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_Gew\u00e4sser.jpg 800w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_Gew\u00e4sser-300x170.jpg 300w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_Gew\u00e4sser-768x435.jpg 768w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_Gew\u00e4sser-720x408.jpg 720w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_Gew\u00e4sser-480x272.jpg 480w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Artikel_News_Kartenlesen-leicht-gemacht_Gew\u00e4sser-32x18.jpg 32w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/>\n\nSumpfgebiete und Moore werden vorwiegend mit einer blauen Fl\u00e4chenschraffur (feine, parallele Striche) dargestellt. Hier gilt es bei einer Wanderung besonders achtzugeben, denn auch wenn ein Weg in diesem Gebiet verl\u00e4uft, kann dieser nach einer Phase intensiven Regens unpassierbar sein.\n\nTipp: Wird eine Wanderung im Gebirge geplant, ist es wichtig, dass B\u00e4che und Flussl\u00e4ufe genau verfolgt werden. Sie dienen einerseits zur Orientierung, k\u00f6nnen aber auch zu einer Behinderung werden, wenn sie durch eine Schlucht oder Klamm flie\u00dfen. Selbst wenn ein Bach nur als d\u00fcnne blaue Linie eingezeichnet ist, jedoch in einer engen Schlucht verl\u00e4uft, wird man ihn kaum \u00fcberqueren k\u00f6nnen, weil der Ab- und Aufstieg einfach nicht m\u00f6glich ist. Hierbei gilt es auf der Karte die H\u00f6henlinien zu beachten, die Aufschluss \u00fcber die Steilheit eines Gel\u00e4ndes geben.\n\nPeriodische Flussbette\u00a0\u2013 also Flussbette die nicht immer Wasser f\u00fchren\u00a0\u2013 werden in Karten als gestrichelte blaue Linie dargestellt. In diesem Fall ist bei einer geplanten \u00dcberquerung ebenso Vorsicht geboten, da der Fluss nach einer Regenzeit viel Wasser f\u00fchren kann.\n\n&nbsp;\n<h4>Siedlungen<\/h4>\nFreistehende Wohn- und Wirtschaftsgeb\u00e4ude werden in Wanderkarten einzeln, in Form von kleinen Vierecken, in schwarz oder grau eingezeichnet. Ist eine ma\u00dfstabsgetreue Darstellung nicht mehr m\u00f6glich sowie bei Siedlungen weicht man oft auf eine Blockdarstellung aus. Dadurch beh\u00e4lt die Karte ihre \u00dcbersichtlichkeit. Kirchen, Kl\u00f6ster und Burgen werden immer mit Piktogrammen in die Karte eingezeichnet. In der Legende ist das jeweilige Piktogramm ersichtlich.\n\nOrtsbezeichnungen sind ebenso schwarz eingezeichnet. Die Schriftgr\u00f6\u00dfe richtet sich dabei nach der Einwohnerzahl. Je gr\u00f6\u00dfer der Ortsname dargestellt ist, desto mehr Einwohner hat der Ort. Der Schriftzug verl\u00e4uft dabei meist parallel zum Kartenrahmen. Somit eignen sich Ortsbeschriftungen auch zum Einnorden der Karte.\n\nZu beachten: Fluss- und Gebirgsnamen sowie Flur- und Landschaftsnamen sind nicht immer parallel zum Kartenrahmen, sondern nach ihrem Verlauf ausgerichtet.\n\n<br class=\"clear\" \/><strong>Weitere Themen zum Kartenlesen:<\/strong>\n<ul>\n\t<li><a href=\"http:\/\/www.kompass.de\/die-wanderkarte-zur-orientierung\/\">Wanderkarte<\/a><\/li>\n\t<li><a href=\"http:\/\/www.kompass.de\/orientierung-im-gelaende\/\">Orientierung<\/a><\/li>\n\t<li><a href=\"http:\/\/www.kompass.de\/praxistipps-fuer-die-tourenplanung\/\">Praxistipps<\/a><\/li>\n\t<li><a href=\"http:\/\/www.kompass.de\/digitale-karten-fuer-die-navigation\/\">Digitale Karten<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-6114ff53 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"6114ff53\" data-element_type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-2a413e91\" data-id=\"2a413e91\" data-element_type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-48311bc9 elementor-widget__width-auto elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"48311bc9\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Kartenwissen<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-72acf220 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"72acf220\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Wanderwiki das KOMPASS-Lexikon<\/h2>\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7348d512 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"7348d512\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t<p>Viele weitere Infos und Tipps gibt es in unserem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.kompass.de\/wanderwiki\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wanderwiki<\/a>.\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3e31cd8b elementor-widget elementor-widget-image\" data-id=\"3e31cd8b\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"image.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"\/produkte\/kompass-pro\">\n\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"338\" src=\"https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Kartenwissen_Grundlage-1024x338.jpg\" class=\"attachment-large size-large wp-image-37612\" alt=\"Die Grundlagen zum Lesen einer Wanderkarte. Kartenausschnitt der Wanderkarte vom Bodensee.\" srcset=\"https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Kartenwissen_Grundlage-1024x338.jpg 1024w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Kartenwissen_Grundlage-300x99.jpg 300w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Kartenwissen_Grundlage-768x254.jpg 768w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Kartenwissen_Grundlage-1536x507.jpg 1536w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Kartenwissen_Grundlage-1600x529.jpg 1600w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Kartenwissen_Grundlage-1280x423.jpg 1280w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Kartenwissen_Grundlage-720x238.jpg 720w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Kartenwissen_Grundlage-480x159.jpg 480w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Kartenwissen_Grundlage-32x11.jpg 32w, https:\/\/www.kompass.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Kartenwissen_Grundlage.jpg 1898w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-461fa5bb elementor-align-center elementor-widget elementor-widget-button\" data-id=\"461fa5bb\" data-element_type=\"widget\" data-widget_type=\"button.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-button-wrapper\">\n\t\t\t<a class=\"elementor-button elementor-button-link elementor-size-md\" href=\"https:\/\/www.kompass.de\/wanderwiki\/\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-content-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-text\">Wanderwiki<\/span>\n\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch mehr Infos und Tipps gibt es im: KOMPASS Wanderwiki Um die dreidimensionale Landschaft auf einer zweidimensionalen Wanderkarte realit\u00e4tsgetreu abbilden zu k\u00f6nnen, verwenden Kartografen H\u00f6henzahlen, H\u00f6henlinien und\/oder die Schummerung. &#8222;Wir haben in Studien herausgefunden, dass M\u00e4nner eher H\u00f6henlinien bevorzugen, Frauen eher H\u00f6henzahlen und Schummerung. 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