{"id":12204,"date":"2019-06-18T15:07:50","date_gmt":"2019-06-18T13:07:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kompass.de\/?p=12204"},"modified":"2019-07-23T09:50:31","modified_gmt":"2019-07-23T07:50:31","slug":"raus-in-die-natur-mindestens-2-stunden-pro-woche-machen-dich-gluecklicher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kompass.de\/magazin\/aktuelles\/raus-in-die-natur-mindestens-2-stunden-pro-woche-machen-dich-gluecklicher\/","title":{"rendered":"Raus in die Natur: Mindestens 2 Stunden pro Woche machen Dich gl\u00fccklicher"},"content":{"rendered":"<p>Ein ausgedehnter Wald-Spaziergang, die Mittagspause Runde im Park oder die Runde \u00fcber Wiesen und Felder \u2013 wer mehr Zeit in der Natur verbringt, lebt <a href=\"https:\/\/www.kompass.de\/magazin\/ratgeber\/10-gruende-regelmaessig-in-die-natur-zu-gehen\/\">zufriedener, ausgeglichener und ges\u00fcnder<\/a>.<\/p>\n<p>Und dabei muss keineswegs ein besonderer sportlicher Anspruch hinter der Outdoor-Aktivit\u00e4t stecken: Nicht nur <a href=\"https:\/\/www.kompass.de\/magazin\/inspiration\/wandern-macht-gluecklich\/\">Wandern macht gl\u00fccklich<\/a> \u2013 sondern auch der gem\u00fctliche Spaziergang im Wald ums Eck. <a href=\"https:\/\/www.frontiersin.org\/articles\/10.3389\/fpsyg.2019.00722\/full\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Studien<\/a> beweisen, dass sich durch den Aufenthalt in der Natur Effekte nachweisen lassen (wie beispielweise die Reduzierung des Levels an gesundheitssch\u00e4dlichen Stresshormonen), die sich nicht nur rein auf die k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t zur\u00fcckf\u00fchren lassen.<\/p>\n<p><strong>Aber wie lange sollte man sich denn mindestens im Gr\u00fcnen aufhalten, um von den positiven Effekten auf Wohlbefinden und Gesundheit zu profitieren?<\/strong><\/p>\n<p>Damit hat sich nun ein Forscher-Team der Universit\u00e4t Exeter in Gro\u00dfbritannien besch\u00e4ftigt. Ihre Studie wurde Mitte Juni in der Fachzeitschrift &#8222;Scientific Reports&#8220; ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<h2>Mindestens 2 Stunden pro Woche raus ins Gr\u00fcne<\/h2>\n<p>Dabei kamen die Forscher zu folgendem Ergebnis: Teilnehmer ihrer Studie, die mindestens zwei oder mehr Stunden drau\u00dfen in der Natur verbrachten, waren statistisch gesehen h\u00e4ufiger ges\u00fcnder und gl\u00fccklicher als Menschen, die w\u00e4hrend einer Woche weniger oder gar keine Zeit drau\u00dfen verbrachten. Die gr\u00f6\u00dften Auswirkungen zeigten sich bei 200 bis 300 Minuten pro Woche im Gr\u00fcnen.<\/p>\n<p>Grundlage dieser Studie waren die Daten von rund 20.000 Menschen in England, die in den Jahren 2014 bis 2016 erhoben wurden. Bei dieser bisher weltweit einzigartigen <a href=\"https:\/\/www.gov.uk\/government\/collections\/monitor-of-engagement-with-the-natural-environment-survey-purpose-and-results\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Untersuchung<\/a> \u00fcber das Thema Menschen und ihr Kontakt zur Natur mussten die Teilnehmer in Interviews selbst in Bezug auf Gesundheit und Wohlbefinden einstufen.<\/p>\n<h3>Wie oft raus in die Natur?<\/h3>\n<p>Laut den Untersuchungsergebnissen spielt es dabei keine Rolle, ob die Teilnehmer einmal f\u00fcr mindestens zwei Stunden in der Natur verbrachten oder \u00f6fter in der Woche k\u00fcrzere Runden drehten.<\/p>\n<p>Und weit fahren muss man daf\u00fcr auch keineswegs: Die meisten Teilnehmer der Studie machten ihre Naturerlebnisse in der n\u00e4heren Umgebung ihres Zuhauses \u2013 also auch in lokalen st\u00e4dtischen Gr\u00fcnanlagen. Die Zeit im eigenen Garten wurde bei der Untersuchungen von den Forschern allerdings nicht einberechnet.<\/p>\n<h2>Natur macht gl\u00fccklich!<\/h2>\n<p>Jetzt haben wir es also (mal wieder) schwarz auf wei\u00df: Zeit in der Natur wirkt sich positiv auf unser Wohlbefinden aus. Und nat\u00fcrlich ist sie dabei nicht der einzige Baustein im vielschichten Bauwerk unseres ganz pers\u00f6nlichen Gl\u00fccks: Die Forscher r\u00e4umen bei ihrer Studie auch ein, dass die der Einfluss der Natur auf das Wohlbefinden im Vergleich zu anderen Faktoren, wie beispielsweise dem Beziehungsstatus oder dem sozio\u00f6konomischen Status, eher klein ist.<\/p>\n<p>Aber es ist ein Faktor, und dazu noch einer, den wir ganz einfach jederzeit selbst beeinflussen k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen uns einfach nur an unser letztes Outdoor-Erlebnis, den Spaziergang im Licht des grandiosen Sonnenuntergangs, das Abenteuer mit den Kids im Wald, die ausgedehnte Tageswanderung auf den Lieblingsgipfel oder die tolle Mittagspausenrunde im Park erinnern \u2013 und schon wissen wir, dass wir das doch eigentlich viel \u00f6fter machen sollten.<\/p>\n<p>Weil es uns ein L\u00e4cheln auf das Gesicht zaubert, weil wir auf andere Gedanken kommen, Zeit mit lieben Menschen verbringen, uns entspannen und danach einfach besser f\u00fchlen.<\/p>\n<p><strong>Also, worauf warten wir?<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Auf in den Wald<\/h3>\n<p>Mit unserem<strong> Rezept f\u00fcr die perfekte Waldentspannung f\u00fcr Zwischendurch<\/strong> kannst Du sofort wertvolle Zeit an der frischen Luft verbringen &#8211; und liegst damit auch noch total im Trend! Beim \u201e<strong>Waldbaden\u201c<\/strong> begegnest Du der Natur mit allen Sinnen und tust damit nicht nur Deiner Seele, sondern auch Deiner k\u00f6rperlichen Gesundheit etwas Gutes! Was genau hinter dem Begriff \u201eWaldbaden\u201c steckt und wieso ausgerechnet ein Waldspaziergang eine Wunderkur gegen Stress und Anstrengung sein soll, erf\u00e4hrst Du hier:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kompass.de\/magazin\/inspiration\/waldbaden\/\"><strong>Waldbaden: Erlebnis f\u00fcr K\u00f6rper und Seele<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein ausgedehnter Wald-Spaziergang, die Mittagspause Runde im Park oder die Runde \u00fcber Wiesen und Felder \u2013 wer mehr Zeit in der Natur verbringt, lebt zufriedener, ausgeglichener und ges\u00fcnder. 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Was sich genau dahinter verbirgt und warum Du auf jeden Fall mehr raus in die Natur gehen solltest - das verraten wir Dir hier.<\/p>","subtitle":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kompass.de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12204"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kompass.de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kompass.de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kompass.de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/20"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kompass.de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12204"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.kompass.de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12204\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kompass.de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12205"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kompass.de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12204"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kompass.de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12204"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kompass.de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12204"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}